Sanierung · Insolvenzplan · StaRUG – Rechtsanwalt Jörg Spies, Fachanwalt für Insolvenzrecht · Dresden, bundesweit tätig

Je früher Sie anrufen, desto mehr lässt sich retten.

Wir führen Unternehmen durch die Krise – außergerichtlich, im StaRUG-Verfahren, im Schutzschirm oder im Insolvenzverfahren. Rechtsanwalt Jörg Spies hat 1999 den ersten Insolvenzplan Deutschlands erstellt. Seit 1993 wird er als Insolvenzverwalter bestellt.

Jetzt anrufen +49 351 896 780 80

Ein erstes Gespräch braucht keine Unterlagen und keine Vorbereitung. Es ist vertraulich – vor Ort in Dresden oder per Video.

1993
als Insolvenzverwalter bestellt
1999
erster Insolvenzplan Deutschlands
1.000+
Insolvenzverfahren
2004
operative Verantwortung in der Krise
Für wen wir arbeiten

Ihre Lage, Ihre Fragen

Geschäftsführer

„Muss ich jetzt Insolvenz anmelden – und hafte ich persönlich?“

  • Prüfung der Antragspflicht anhand von Liquiditäts- und Überschuldungsstatus
  • Begrenzung der persönlichen Haftung (§ 15b InsO)
  • Sanierung mit Eigenverwaltung – die Geschäftsführung bleibt im Amt
Haftung in der Krise →

Gesellschafter und Unternehmer

„Kann ich mein Unternehmen behalten?“

  • Insolvenzplan: Entschuldung auf den wirtschaftlichen Wert, Anteile bleiben werthaltig
  • Restrukturierungsplan nach StaRUG – ohne Insolvenzverfahren
  • Persönliche Entschuldung bei Bürgschaften und Haftung
Pläne, die angenommen werden →

Gläubiger und Lieferanten

„Mein Kunde ist insolvent – was bekomme ich noch?“

  • Prüfung vorgelegter Insolvenzpläne vor der Abstimmung
  • Abwehr von Anfechtungsansprüchen des Verwalters
  • Verfahrensstand online im Gläubigerinformationssystem
Informationen für Gläubiger →

Steuerberater und Rechtsanwälte

„Mein Mandant gerät in die Krise – an wen verweise ich?“

  • Kurzfristige, auch anonyme Zweitmeinung
  • Unterstützung bei den Hinweispflichten nach § 102 StaRUG
  • Ihr laufendes Mandat bleibt unberührt
Für Berater →

Investoren

„Wie steige ich rechtssicher bei einem Krisenunternehmen ein?“

  • Einstieg über den Insolvenzplan statt Bieterverfahren
  • Beteiligung unter der Bedingung der Planannahme
  • Verträge und Genehmigungen bleiben erhalten
Unternehmenskauf aus der Insolvenz →

Sie wissen noch nicht, wo Sie stehen?

Rufen Sie an. Im ersten Anruf sagen wir Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können – vertraulich, auch wenn daraus kein Mandat wird.

+49 351 896 780 80
Planerstellung

Insolvenz- und Restrukturierungspläne, die angenommen werden

Wir erstellen Insolvenzpläne (§ 217 InsO), Pläne im Schutzschirmverfahren (§ 270d InsO) und Restrukturierungspläne nach dem StaRUG – für Unternehmen direkt, auf Empfehlung ihrer Steuerberater und Rechtsanwälte, im Auftrag von Insolvenzverwaltern oder von Investoren und Gläubigern. Arbeiten Sie als Berater für das Unternehmen, bleibt Ihr Mandat bei Ihnen – wir erstellen den Plan.

Jörg Spies erstellt seit 1999 Insolvenzpläne. Diese Erfahrung fließt in jeden Plan ein: in die Gruppenbildung, in die Vergleichsrechnung und in die Gespräche mit den Gläubigern.

Plan besprechen: +49 351 896 780 80

  • Machbarkeit vorab: Ist ein Plan realistisch, und welcher passt – Insolvenzplan, Schutzschirm oder StaRUG?
  • Darstellender und gestaltender Teil: Sanierungskonzept, Gruppenbildung und Eingriffe in Gläubigerrechte
  • Vergleichsrechnung: Nachweis, dass die Gläubiger mit dem Plan besser stehen als ohne ihn
  • Abstimmung: Vorgespräche mit Banken, Lieferanten und Finanzverwaltung, Begleitung im Erörterungs- und Abstimmungstermin
  • Umsetzung: nach der Bestätigung durch das Gericht bis zur Planerfüllung
Mehr zur Planerstellung →
Kurz erklärt

Die vier Werkzeuge der Sanierung

§§ 217 ff. InsO

Was ist ein Insolvenzplan?

Ein Insolvenzplan regelt abweichend von der gesetzlichen Abwicklung, was die Gläubiger erhalten und wie das Unternehmen fortgeführt wird. Die Gläubiger stimmen in Gruppen ab, das Insolvenzgericht bestätigt den Plan.

Mehr zum Insolvenzplan →
§§ 270 ff. InsO

Was ist Eigenverwaltung?

In der Eigenverwaltung führt die Geschäftsleitung das Insolvenzverfahren selbst, unter Aufsicht eines Sachwalters. Ziel ist die Sanierung innerhalb weniger Monate, meist mit einem Insolvenzplan.

Mehr zur Eigenverwaltung →
§ 270d InsO

Was ist das Schutzschirmverfahren?

Bei drohender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung erhält das Unternehmen bis zu drei Monate Zeit, unter gerichtlichem Schutz einen Insolvenzplan vorzubereiten – und kann den Sachwalter vorschlagen.

Mehr zum Schutzschirm →
StaRUG seit 2021

Was ist ein Restrukturierungsplan?

Bei drohender Zahlungsunfähigkeit kann das Unternehmen ohne Insolvenzverfahren ausgewählte Gläubiger in einen Plan einbeziehen. Eine qualifizierte Mehrheit kann eine widersprechende Minderheit überstimmen.

Mehr zum StaRUG →

Alle Wege aus der Krise im Überblick

Ergebnisse aus der Praxis

Was ein Insolvenzplan bewirken kann

Referenz · Umweltsanierung, Hochwasserschutz, Erdbau

301 Arbeitsplätze in sechs Monaten gesichert

Die Insolvenz einer Tochtergesellschaft brachte eine Unternehmensgruppe mit rund 380 Beschäftigten in Not, Investorengespräche waren gescheitert. Mit aufeinander abgestimmten Insolvenzplänen in Eigenverwaltung war das Verfahren nach rund sechs Monaten abgeschlossen – die Gläubiger wurden bessergestellt als bei einer Zerschlagung, ein Finanzinvestor stieg ein.

Zur Fallstudie →
  • 40 Arbeitsplätze: Einzelunternehmen per Insolvenzplan in eine GmbH mit Investor umgewandelt →
  • 8,2 Mio. € Bürgschaftsschulden gegen 28.500 € abgelöst →
  • 2,5 Mio. € Forderungen aus unerlaubter Handlung gegen 25.000 € verglichen →
  • 30 Sanierungen mit Eigenverwaltung und Insolvenzplan seit 2004 →
So läuft es ab

Tage, keine Monate

  1. 1

    Anruf

    Sie schildern die Lage. Vertraulich, ohne Vorbereitung.

  2. 2

    Lagebild

    In der Erstberatung: Zahlen und Fristen – läuft bereits eine Antragspflicht?

  3. 3

    Entscheidung

    Die realistischen Wege nebeneinander – mit Chancen, Kosten und Dauer.

  4. 4

    Umsetzung

    Verhandlung, Verfahren, Plan – auf Wunsch mit operativer Verantwortung.

Aktuelles

Alle Beiträge

Häufige Fragen

Wann muss ich als Geschäftsführer Insolvenz anmelden?

Ohne schuldhaftes Zögern, spätestens drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit und spätestens sechs Wochen nach Eintritt der Überschuldung (§ 15a InsO). Ab Insolvenzreife haften Sie persönlich für Zahlungen aus dem Gesellschaftsvermögen (§ 15b InsO).

StaRUG oder Insolvenzplan – was ist der Unterschied?

Der Restrukturierungsplan nach StaRUG setzt drohende Zahlungsunfähigkeit voraus und kommt ohne Insolvenzverfahren aus. Ist das Unternehmen bereits zahlungsunfähig, bleibt der Insolvenzplan; dort stehen zusätzliche Instrumente wie Insolvenzgeld und erleichterte Vertragsbeendigung zur Verfügung.

Wer kann einen Insolvenzplan vorlegen?

Vorlageberechtigt sind der Schuldner und der Insolvenzverwalter (§ 218 InsO). In der Eigenverwaltung legt in der Regel das Unternehmen selbst den Plan vor, erstellt mit seinen Beratern.

Erstellen Sie Insolvenzpläne auch außerhalb von Sachsen?

Ja. Wir erstellen Insolvenz- und Restrukturierungspläne bundesweit. Die Erstberatung ist auch per Video möglich.

Warten kostet Optionen. Ein Gespräch schafft Klarheit.

Vertraulich, ohne Vorbereitung – vor Ort in Dresden oder per Video, bundesweit.

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